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Gastorte und -gemeinden

Ein Gastort ist eine Orts- oder Kirchengemeinde, oder ein Zusammenschluss von Institutionen / Kirchengemeinden, die sich bereit erklären, während des Europäischen Jugendtreffens vom 28.12.2022 bis zum 1.1.2023 Teilnehmende bei sich vor Ort aufzunehmen.

An den Gastorten findet der Empfang der jungen Gäste am 28.12., das Morgenprogramm an den Tagen vom 29. bis 31.12. und die Neujahrsfeier in der Nacht vom 31.12. auf den 1.1. statt.

Die Gastorte nehmen für die Zeit des Jugendtreffens ca. 50–200 junge Erwachsene auf. Die den jungen Menschen aus ganz Europa gewährte Gastfreundschaft, die Begegnungen und der Austausch, der während des Treffens entsteht, können nicht nur für die Teilnehmenden, sondern auch für die Gastgemeinden eine Bereicherung sein.

Suche der Gastgebenden

Die Gastgemeinde hilft mit bei der Suche von Gastfamilien, Gastgeberinnen und Gastgebern. Das können Menschen jeden Alters sein, von Studierenden bis zu Senioren, Familien, Paare, Einzelne, Wohngemeinschaften. Ganz wenig ist notwendig um Gäste aufzunehmen.

Die Teilnehmenden bringen alle einen Schlafsack mit. Sie brauchen nur ca. 2 m² trockenen Fußboden pro Person. Weiter bietet die Gastfamilie 4-mal das Frühstück und ein Mittagessen am 1. Januar 2023.

Empfang am 28. Dezember

Die Teilnehmenden kommen im Lauf des Tages in den Gastorten an. Die Zeiten des Empfangs sind variabel, sie hängen von der geographischen Lage der Gemeinde und den Möglichkeiten der Gastgebenden ab.

Das Empfangsteam des Gastortes empfängt die Teilnehmenden und teilt sie den Gastgebenden zu.

Das Morgenprogramm

Für das Morgengebet wird mind. eine Person aus der Gastgemeinde benötigt, um die Kirche oder den Gemeindesaal zu öffnen. Es ist natürlich schön, wenn weitere Personen dabei sind, um zusammen mit den jungen Teilnehmenden das Gebet zu gestalten. Mehr als 50 % der Teilnehmenden waren bereits bei einem Europäischen Jugendtreffen. Sie kennen den Ablauf, die Lieder, haben das Programm des Gebets und die Lesungstexte in ihrer Sprache.

In den Kleingruppen übernehmen auch die Teilnehmenden selbst die Leitung. Es ist nicht nötig, dass von der Gastgemeinde aus bei jeder Kleingruppe jemand dabei ist. Aber die Gastorte sind eingeladen, nach ihren Möglichkeiten das Morgenprogramm zu bereichern: engagierte Anwohner oder Freunde der Gemeinde können in einer oder mehreren Kleingruppen ihr kirchliches, soziales, wirtschaftliches oder politisches Engagement den jungen Leuten vorstellen und nahebringen, Kleingruppen können ein Alters-, Jugend- oder Flüchtlingsheim besuchen usw.

Die Neujahrsfeier

Das Silvesterprogramm besteht aus zwei Teilen, die am Gastort stattfinden. Um 23 Uhr wird es vor Ort ein Gebet für den Frieden geben. Anschließend findet ein „Fest der Nationen“ statt.

Gleich wie beim Morgengebet an den Vormittagen wird der Ablauf des Gebets ebenfalls im Programmheft des Treffens vorgeschlagen, das jeder Teilnehmende erhalten hat. 

Beim „Fest der Nationen“ stellen Teilnehmende aus jedem Land einen Tanz, ein Lied oder sonst einen Programmpunkt vor, bei dem alle mitmachen. Die Gastgemeinde selbst muss kein Programm bieten, stellt aber die Rahmenbedingungen zur Verfügung und übernimmt die Koordination der Feier.

Ansprechpersonen

Das zentrale Vorbereitungsteam aus Taizé braucht eine Ansprechperson an jedem Gastort. 

Unterstützung der Gastorte

Eine Gastgemeinde erhält Unterstützung von verschiedener Seite und bei verschiedenen Dingen.

Unser Informationsflyer zum Treffen eignet sich insbesondere auch für die Suche nach Gastgebenden.

Ab Ende September wird ein internationales Vorbereitungsteam von etwa 20 Personen (Brüder von Taizé, Schwestern von Saint-André, Freiwillige aus Taizé) ständig in Rostock sein.

Sie freuen sich darauf, alle Gastorte, auch diejenigen, die noch zögern oder Fragen haben, zu besuchen. Das Vorbereitungsteam wird über Öffentlichkeitsarbeit auch nach Gastgebenden suchen, die nicht über andere Wege zu erreichen sind, und sie an die Gastorte verweisen.

Titelbild, 2.+3. Beitragsbild: Wiesia Klemens | 1. Beitragsbild: Raimond Strauß